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Der Wieringer Jodekoek
Der Wieringer Jodekoek ist größer als ein gewöhnlicher: etwa fünfzehneinhalb Zentimeter, dicker, dunkel, mit Zucker darauf, und einem Geschmack, der nach Spekulatius neigt. Am Sonntag gehörte er zum Kaffee. Viele brechen ihn durch, und haben bei der zweiten Tasse doch die andere Hälfte angefangen.
In Den Helder fragt man manchmal nach einem Sportkoek. Das gilt auf Wieringen fast als Fluchen in der Kirche: es ist ein Jodekoek. Das Noordhollands Dagblad setzte über einen Beitrag die Überschrift „Smaak én geur bepalen succes omrijkoek“. Auf Wieringen bleibt der Name Jodekoek. Martien Oden nahm sie früher mit nach Amsterdam, zuerst für die Wieringer Courant, später mit einem vollen Korb an der Redaktion des Telegraaf vorbei.
Das Rezept bleibt beim Bäcker. Das von Edwin Bellis war über die Bäcker Visser, Van Empel und Van Os zu ihm gekommen. Die Bäckerei Dunselman in der Hoofdstraat backt es noch, unverändert. Seit 1906 gilt der Jodekoek als der Leckerbissen der Insel, und er geht noch immer in einer Dose aus dem Haus.
Aus dem Niederländischen übersetzt.
Quelle: Noordhollands Dagblad: Smaak én geur bepalen succes omrijkoek · Wieringer Nieuws: Wieringer Jodekoeken, wijd en zijd bekend · Visit Wadden: Bakkerij Dunselman